Again: Tags und Kategorien bei WordPress

Ich habe die Frage nach ihrem Unterschied ja schon mal aufgeworfen und komme nun noch mal drauf zurück. Vermuten würde ich, daß Kategorien einfach abstrakter sind (sein sollen) als Tags und quasi eine Art Ordner-Funktion erfüllen sollen.

Wenn ich die Homepage von WordPress aufsuche und dort eine Suche über eines der ‚right-now-in-Tags’ auslöse, frage ich mich erstens: sind in der ‘right-now–in-Tag Cloud’ Kategorien und Tags vermischt? Heißt das also, daß ich dann sowohl Beiträge finde, in denen das entsprechende Element der Tag Cloud entweder die Rolle einer Kategorie oder die eines Tags spielt (oder womöglich sogar beides, siehe unten) ?

Und zweitens: Leitet bei den Beiträgen selbst posted under die Aufzählung der Kategorien ein und tagged by dann die Tags? … Ahem, blöde Frage, ich sehe gerade an meinen eigenen Beiträgen, daß es so tatsächlich so ist.

Und drittens: Welche Konsequenzen hat diese Unterscheidung? Agieren die Nutzer wirklich in ihrem Sinne? Kommt es nicht vielmehr häufiger zu dem Phänomen, daß ein und dasselbe Vokabularelement ein und demselben Beitrag sowohl als Kategorie als auch als Tag dient?

2 Antworten zu „Again: Tags und Kategorien bei WordPress“

  1. hauschke sagt:

    Vermutlich kann man diese beiden Erschließungselemente unterschiedlich verwenden. Für Infobib haben wir uns darauf geeinigt, die Kategorien als gan grobe inhaltliche Schublade zu nutzen, z.B. „Bibliothek“ oder „Bildung & Gesellschaft“. Die Tags gehen dann sehr genau auf den Inhalt des jeweiligen Artikels ein. Beispiel: Firmen- oder Produktnamen sind so nie in den Kategorien zu finden, in den Tags jedoch durchaus.

  2. ES sagt:

    Es ist im Prinzip so, wie Christian beschrieben hat. Die Erschliessung im eigenen Weblog findet meist nicht so statt, wie es fuer andere nützlich wäre, sondern so, wie man selbst am besten klarkommt (ein bischen anders als in Bibliotheken ;-) )
    Viele Nutzer machen eine Unterscheidung zwischen Kategorien und Tags, andere nicht. Bei WordPress besteht auch die Möglichkeit, die Kategorien als Tags zu behandeln, also eigentlich darauf zu verzichten.

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